Herzlich Willkommen in den Weckelweiler Werkstätten! Der Einstieg in die Werkstatt erfolgt meist über das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich. Hier werden die jungen Schulabgänger, aber auch „Quereinsteiger“, die über Umwege in die WfbM kommen, von Sabine Mögel und Jürgen Rösser empfangen.
In den zwölf Wochen Eingangsverfahren wird erst einmal festgestellt, ob die WfbM überhaupt die geeignete Einrichtung für den/die Teilnehmer/in ist, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch welche Träume und Berufswünsche er oder sie mitbringt. Dazu wird einiges an Tests durchgeführt, z. B. der „hamet e“, bei dem im Laufe mehrerer Vormittage durch verschiedene Aufgaben handwerklich-motorische Fähigkeiten festgestellt werden.
Die Kollegen/innen können die Teilnehmer/innen so im Laufe der Zeit, bei ersten Arbeitsprojekten und im Gruppenalltag kennenlernen. Am Ende der 12 Wochen wird dann gemeinsam im Gespräch mit dem/der Teilnehmer/in ein ganz individueller Eingliederungsplan erstellt, der die grobe Planung für die kommenden zwei Jahre festlegt.
Einen Nachmittag in der Woche verbringen die Teilnehmer/innen während des Eingangsverfahrens eine Zeit lang auf der Hubertusmühle zum Lamaprojekt. Ziel ist es, im Kontakt mit den Lamas soziale Kompetenzen einzuüben, sich untereinander besser kennenzulernen und Naturerfahrungen zu sammeln.
Im Berufsbildungsbereich werden dann die beruflichen Fähigkeiten planmäßig gefördert. Dazu machen die Teilnehmer/innen gezielt Praktika in den vielfältigen Werkstattgruppen der Weckelweiler Werkstätten, die zusammen mit der Bildungsbegleiterin Sabine Mögel geplant, organisiert und ausgewertet werden . Wenn es der Wunsch der Teilnehmer/innen ist, finden auch externe Praktika in Betrieben der Region statt. So kann sich die Person im Laufe der zwei Jahre gezielt auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten und den wirklich zu ihr passenden Arbeitsplatz finden: Vom Platz ohne Produktions- und Leistungsdruck im Förder- und Betreuungsbereich, einem Platz in den vielen verschiedenen Werkstattgruppen der WfbM bis hin zu einem ausgelagerten Arbeitsplatz in einem Betrieb der Region oder einer sich anschließenden Ausbildung in einem anerkannten Beruf (z.B. Fachwerker- oder Helferberuf).
Neben der beruflichen Qualifizierung steht aber auch die Persönlichkeitsentwicklung im Berufsbildungsbereich im Mittelpunkt. Hierzu gibt es – neben der Förderung verschiedener Schlüsselqualifikationen im Gruppenalltag - künstlerische Projekte mit der ganzen Gruppe (z.B. Mal- oder Theaterprojekt), spezifische Förderung in individuellen Lerngruppen (für Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben oder Rechnen) und die Teilnahme an künstlerisch-therapeutischen Einzelangeboten.
Kostenträger dieser Maßnahme ist die Agentur für Arbeit. Die Teilnehmer/innen erhalten ein Ausbildungsgeld von 63 € im ersten und 75 € im zweiten Jahr.
Kontakt:
Sabine Mögel
Leitung Berufsbildungsbereich
Telefon: 07954 - 970 157
mail: bbb@weckelweiler-gemeinschaften.de
Annette Rudolph
Sozialdienst
Telefon: 07954 - 970 178
mail: annette.rudolph@weckelweiler-gemeinschaften.de